Montag, 31. März 2014

Kokos Milchreis

Blog-Event XCVII - Lieblingslöffelessen (Einsendeschluss 15. April 2014)

Köstlichköstlichköstlich!
Als ich mit meiner Freundin zu einem asiatischen Kochkurs ging, war Kokosklebreis mit Mango der Nachtisch. Hat mich ehrlich gesagt überhaupt nicht angesprochen....aber Gottseidank hab ichs dennoch probiert. Das schmeckt ja himmlisch!
In Ermangelung von Klebreis (und weil ich zu faul bin, den Reis einzuweichen und zu dämpfen undundund), habe ich Milchreis mit Wasser, Milch, Zucker und Kokosmilch gekocht. Auf 100 Gramm Milchreis kommen ca. 500ml Flüssigkeit. Die Kochzeit beträgt ca. 30 Minuten bei geringer Hitze. Zucker macht Ihr nach Geschmack. Und immer wieder fleissig rühren.
Eine reife Mango würfeln und zum Milchreis reichen. SUCHTFAKTOR: HOCH!
Schüssel unters Kinn, Löffel in die Hand....loslegen.
Das Gericht passt hervorragend zu Petras Event, das zur Zeit bei meiner lieben Zorra stattfindet. Und weil ich Petra kürzlich kennenlernen durfte und ganz bezaubernd finde, mache ich mit! Löffelessen ist grossartig! Petra auch!Ihr Blog auch (den kannte ich schon lange zuvor und lese ihn auch regelmässig.)
So, jetzt aber ran an den Topf, das müsst Ihr echt ausprobieren!



Petra! Ich hoffe mal wieder Deine Tischnachbarin sein zu dürfen :-)

Freitag, 28. März 2014

"S" wie Super-Sacher

Kennt Ihr Martin? Er führt den Blog "Einfach ein schönes Leben" und hat jüngst ein Buch herausgebracht.
Mini Törtchen bietet echt Neues für die Kaffeetafel, die Beschreibungen sind verständlich und die Fotos machen Appetit auf mehr.
Ich habe mich für die Sacher Törtchen entschieden.


Alles hat wunderbar geklappt, meine obligaten Änderungen musste ich dennoch vornehmen :-) Ich kann ja auch nicht aus meiner Haut.
Etwas Schokolade schmelzen, in einen Gefrierbeutel geben und ein paar hübsche "S" auf Backpapier spritzen. Kalt stellen.

110 Gramm Haselnüsse in einer Pfanne rösten, bis sie duften, hernach mahlen und beiseite stellen.

5 Eigelbe mit
120 Gramm Zucker schaumig rühren,
5 Eiweisse steif schlagen, beides vorsichtig mischen.
95 Gramm Mehl mit
25 Gramm Kakaopulver mischen und auf die Eimasse sieben.
Etwas ausgekratzte Vanille, eine Prise Zimt und die gemahlenen Nüssen unterheben.
Vorsichtig 65 Gramm zerlassene, abgekühlte Butter  dazugeben, alles vermischen.
Teig in 12 Muffin Formen füllen und im auf 180°C vorgeheizten Ofen  20-25 Minuten backen.
Herausnehmen und abkühlen lassen. Oben gerade schneiden, halbieren und umdrehen.
80 Gramm Puderzucker mit
120ml Aprikosenlikör und
80ml Wasser kurz aufkochen lassen.
Die Böden mit dieser Mischung bepinseln oder mit einen Löffel tränken.
Marmelade auf die untere Hälfte setzen und die Böden wieder zusammenfügen.
Eine Giandujamasse herstellen:
80ml Sahne und 80ml Milch aufkochen lassen, vom Herd nehmen und
160 Gramm kleingehackte Schokolade sowie 160 Gramm Nussnougat in die heisse Flüssigkeit geben, gut verrühren und 5 Minuten stehen lassen. Nochmals gut durchrühren und auf die Törtchen streichen.
Mit einem "S" verzieren.




Die sind leeeeeeeecker!
Martin, das war nicht das letzte Törtchen, das ich aus Deinem Buch gebacken habe!
Lieber Gruss aus dem Allgäu!





Dienstag, 25. März 2014

Blitzbrot reloaded

Darf ich Euch mal wieder an das Blitzbrot Rezept erinnern? Und Euch sagen, wie easy-peasy das geht?
Ruckzuck gemacht und einfach köstlich, so kann jeder Brot backen.


Samstag, 22. März 2014

Curry in a Hurry

Die Bezeichnung stammt nicht von mir, sondern von Nigella Lawson. Obwohl das Rezept hier nichts mit ihr zu tun hat, gefällt mir diese Bezeichnung so gut.
Denn wenn man ein bisschen schummelt und fertige Curry Paste nimmt, geht so ein Curry sowas von fix, und es wärmt und sättigt und tröstet (falls gewünscht :-))



Eine Dose Kichererbsen abgiessen. Eine Süsskartoffel sowie zwei normale Kartoffeln in Würfel schneiden und bissfest kochen.
Einen Kohlrabi würfeln.
2 oder 3 Zwiebeln in Ringe schneiden, in etwas Erdnussöl anschwitzen, grüne Curry Paste dazu, den Kohlrabi dazugeben. Mit selbstgemachten Hühnerfond und einem Schluck Zitronensaft ablöschen, die Kartoffeln sowie die Kichererbsen mit hineingeben. Eventuell etwas salzen und Kokosmilch angiessen.
Aufkochen lassen.
Lätzchen umbinden, Löffel in die Hand, Schüssel unters Kinn, Los gehts.

Mittwoch, 19. März 2014

Ode ans Ei

Wie oft haben mir mittags ein paar ordentliche Eier das Leben gerettet. Naja....das ist ein bisschen übertrieben, aber Hunger in einer kurzen Mittagspause ist einfach  nix und kann mit ein paar Eiern schnell behoben werden.
Bitte achtet beim Kauf auf die artgerechte Haltung der Tiere. Vielleicht ist es Euch möglich, den Hühnerhof, von welchem Ihr die Eier kauft, persönlich zu besuchen? Haben die Hühner Auslauf? Platz zum Scharren? Und ein vollständiges Federkleid? Und die Eier sehen nicht aus wie geklont, sondern variieren etwas in Grösse und Aussehen? Jackpot.
Ich habe grosses Glück, eine Bekannte meiner Schwiegermutter hält Hühner auf ihrem Hof, das Ganze ist richtig idyllisch, und im Sommer gibts ab und an eine Gurke oder ein paar Tomaten als Dreingabe zu den Eiern.
Zurück zum Hunger:
Rührei! Omelette! Spiegelei! Ouefs en Cocotte! Und für mich die Krönung: ein wachsweiches Ei.


Mit Salz. Und ein Butterbrot dazu. Und meine Tochter gegenüber, die mit mir um die Wette schmatzt.

Sonntag, 16. März 2014

Käsesahne? Fast.

Oft schon habe ich beschrieben, dass ich gerne Biskuit esse, aber ich lass ihn gern "pur", und füge hernach Frucht- oder Schokosossen, Beerle oder einfach nur Sahne hinzu.
Diesmal hatte ich Lust auf Käsesahne. Also hab ich den Isi Whip gezückt und gefüllt.
Mit
200ml Sahne,
200 Gramm Magerquark,
etwas Vanillezucker und Zucker (bis mir die Süsse gefällt)
und einem Schluck Zitronensaft.
2 Sahne-Kapseln  einfüllen, kühlstellen, und dann schüttelnschüttelnschütteln (gell, Bushi? ;-) )
Und dann kann ich meine Käsesahne essen, und mein Mann bekommt seinen Biskuit mit Marmelade und meine Tochter pur.....



Schönen Sonntag Euch Allen! Lasst Euch durchs Wetter nicht die Kuchenlaune verderben :-)

Donnerstag, 13. März 2014

Ha glaar, Linsa!

Linsen sind klasse und sowas von schwääääbisch! Tina von Lunch For One richtet gerade bei Zorra ein Linsen Event aus! Ich bin so gespannt, was da alles zusammenkommt.
Ich mag gern Linsen ganz easy-peasy.
Rote Linsen 5 Minuten bissfest kochen (auf eine Tasse Linsen 2 Tassen Wasser),
Eventuell vorhandene Wasserreste abgiessen. Den Topf nochmal zurück auf den Herd stellen und Zwiebelwürfelchen in etwas Öl anschwitzen. Wenn diese glasig sind, mit Essig ablöschen, salzen, pfeffern und mit etwas Senf abschmecken.
Die Linsen in den Topf zurückgeben, alles gut durchmischen. In Schüsselchen füllen und am Besten lauwarm essen.
Köstlich!

 An Guada ausm Schwäbischen ;-)

Montag, 10. März 2014

Tajine für Bushi

Oh Mann. Ich hab mich in Marrakesch TOTAL in die Tajine verliebt. Was für göttliches Essen das ist!
Und da trifft sichs doch ganz gut, dass die liebe Bushi gerade das Event Winter Soul Food am Laufen hat, UND ich mir eine Tajine aus Marokko mitgebrachte habe, UND Bushi die afrikanische Küche liebt.
Was nicht gepasst hat, war die Temperatur meiner Kohle auf dem Grill und die Garzeit. Mir ist die Tajine unten angebrannt....ich war schier untröstlich.
Erstmal die Tajine wässern. Vor dem Erstgebrauch 3 Stunden, hernach reicht wohl eine halbe Stunde.
Hernach  habe ich einem Huhn die Haut abgezogen und habe es geachtelt. Eingelegt in eine Marinade aus Zitronensaft, Salz, Zucker, etwas Ras el Hanout, Safran und Knoblauch. Die Karkassen habe ich zu einer Hühnerbrühe verarbeitet. Die Tajine gefettet, Zwiebeln gewürfelt und in die Tajine gegeben. Das Huhn darauf, Kartoffelscheiben drumrum, Oliven obenauf. Die Marinade angiessen, und eine grosse Tasse von der Hühnerbrühe dazugeben.



Auf die nicht zu heisse (HaHa) Kohle geben und 1 1/2 Stunden garen, immer wieder Flüssigkeit nachgiessen.
Die Tajine hat oben im Deckel eine kleine Mulde, ich die füllt man immer wieder etwas Wasser , um die Kondensbildung innerhalb des Deckels zu gewährleisten.
Dann direkt aus der Tajine mit Fladenbrotfetzen essen. Man kann das Fleisch mit einer Gabel zerzupfen, um das essen zu erleichtern.
Es schmeckt köstlich....theoretisch. Bushi! Ich geb mir nächstesmal noch mehr Mühe, dann klappts ohne angebrannte Zwiebeln, versprochen!!



Freitag, 7. März 2014

Marrakesch

Ich gebe zu, dass ich den ganzen ersten Vormittag lang mit einem Kulturschock zu kämpfen hatte. 
Eine Kombination aus Erschöpfung, einer dreckigen Toilette, einem sehr sehr dreckigen Trinkglas, einer echten Schlange und einer Schlange aus Holz hätte ich beinahe zu verdanke, dass mir die Schönheit Marrakeschs entgangen wäre, um auf dem Hotelzimmer die Rückreise abzuwarten.
Gottseidank war meine Familie dabei, um meine Paranoia abzufangen.
Marrakesch ist wunderbar, bunt, laut, schrecklich, arm, üppig, alt, neu....an jeder Strassenecke zeigt sich diese Stadt anders.
Wir haben in einem wunderbaren Riad, Palais des Princesses, gewohnt, gleich um die Ecke des Djemaa el Fna, dem "Platz der Gehenkten". So einen Trubel wie dort habe ich nie erlebt. Gaukler, Händler, Köche, Geschichtenerzähler, Akrobaten, Schlangenbeschwörer, Bettler....sogar einen Bader, der vor Ort mit einer Zange Zähne zieht haben wir gesehen. 
Es ist schwer, sich der Magie dieses Ortes zu entziehen, der ein wenig an mittelalterliche Märkte erinnert. Aber es ist für uns Europäer aber auch enorm anstrengend, da man natürlich alles ansehen und kaufen, überall essen und trinken und sich am Liebsten während der Mahlzeit noch mit Henna verzieren lassen soll. Zähneziehen nicht vergessen. Man wird viel angefasst, gerne mal kurz festgehalten, und dauernd angesprochen. 
Aber wenn man ein freundliches, bestimmtes "Non, Merci" anbringt, oder in den Souks fragt, ob man sich das Angebot alleine und in Ruhe ansehen darf, reagieren die Menschen positiv darauf.
Nach kurzer Zeit oder einem Plausch mit dem Hotelmanager bekommt man auch raus, wie man den Bettlern begegnet. Wir haben täglich Brot und Schokolade gekauft und verteilt, Mütter mit vielen Kindern auf der Strasse freuen sich riesig über Datteln oder Wasser für die Kleinen.
Kindern sollte man kein Geld geben, sie müssen es abgeben, und gehen oftmals statt zur Schule auf die Strasse. Aber über Essen freuen sie sich riesig.
Der Jardin Majorelle, in den Achtzigern von Yves Saint Laurent erworben und nach dessen Tod von seinem Lebensgefährten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, ist eine Oase in der quirligen Stadt. 
 


 
Paläste, Moscheen (für Nicht-Muslime nur von aussen zu besichtigen), winzige und riesige Handwerksbetriebe, ungewöhnliche Friedhöfe....man wird gar nicht fertig mit den Besichtigungen.
Und das ESSEN!!!! Wir haben hervorragend gegessen! Am ersten Abend haben wir uns an meinen Reiseführer gehalten und waren im Dar Essalam, in dem bereits 1956 Hitchcocks " Der Mann, der zuviel wusste" gedreht wurde.
Das Essen war in Ordnung, aber für Marrakeschs Verhältnisse teuer. 
 
 
 Die nächsten Tage haben wir uns einfach treiben lassen und an der Strasse gegessen. 
 


 
 
Alles voller Einheimische? Wunderbar, schnell hinsetzen und bestellen. Die besten Tajines, die wir hatten, waren in einem Etablissement, dass jeder Beschreibung spottet. Grässliche Plastikstühle, alles irgendwie zusammengeschustert und auch nicht wirklich sauber. Aber Tajine isst man mithilfe von Brot mit den Händen, das Wasser war in Flaschen, und das Essen war brodelnd heiss....ich habe also beschlossen, keine Keime zu entdecken. Das Essen war göttlich.
 


 
 
A propos Hygiene: Es ist ratsam, immer Taschentücher sowie feuchte Tücher dabeizuhaben, Toilettenpapier ist unüblich und Waschbecken sind Glückssache.
Ich war übrigens trotz der warmen Temperaturen sehr glücklich über meine geschlossenen Ballerinas. 
In flachen, offenen Schuhen wollten ich und meine Tochter nicht durch die Gassen gehen, es war einfach zu dreckig. Es wird viel und ständig auf den Boden (pardon) gerotzt, die Esel und die Pferde, die dort als Lastentiere eingesetzt werden, machen viel Pipi, und die Ladenbesitzer schützen ihre Ware vor Staub, indem sie die Strasse ständig nass bespritzen. 
Übers Shopping will ich mich gar nicht gross auslassen. Nur soviel: FLIEGT MIT LEEREN KOFFERN DAHIN! 
Meiner hatte auf dem Rückflug 19,98 Kilo, und ich habe kurz überlegt, was ich wohl noch hätte mitnehmen können, das 20 Gramm wiegt 
Und fragt nicht nach meinem Handgepäck, ich hatte grosses Glück, dass die Fluggesellschaft zufällig NICHT genau hingesehen hat.
Mein Fazit: ich komme ganz sicher zurück! Und den Kulturschock am Anfang überspring ich dann einfach. 
 

 

Sonntag, 2. März 2014

Ich bin zurück!!!!

Die Fäden aus dem Aua Finger sind raus, ich bin wieder einsatzfähig! Was für ein herrliches Gefühl, wieder die Hände ins Wasser tauchen zu dürfen. Mein Finger schmerzt zwar noch etwas, macht sich aber ansonsten brav.
Und womit belohne ich mich am Besten? Mit Süssem natürlich!
Churros sollten es werden, mein Bruder war zu Besuch, und wir beide lieben Churros.
Schon zigmal gemacht, Kinderspiel.
250ml Wasser aufkochen,
eine Prise Salz dazugeben.
100 Gramm Butter darin schmelzen.
150 Gramm Mehl auf einmal dazuschütten, gut umrühren, von allen Seiten abbrennen, in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
Nach und nach 4 Eier unterrühren.
In einen Spritzbeutel füllen und den Teig schneckenförmig in 190 °C heisses Fett spritzen, goldgelb ausbacken, herausheben, mit Zucker bestreuen und feststellen, dass die Fritteuse nicht mehr gescheit heiss wird, und das Gebäck total verfettet schmeckt. MIST!
Nicht geniessbar!!!
Gut, Plan B!
Ofen auf 200°C einschalten, den Bruder 10mal lügen lassen, dass die Churros gar nicht sooooo schlecht schmecken, den Teig in Rosetten aufs Backblech spritzen, die Churros wegwerfen, die Windbeutel goldbraun backen, Sahne schlagen, Vanillezucker (schön selbergemacht, gell?) dazu, die abgekühlten Windbeutel aufschneiden,  mit Sahne füllen, die Fritteuse wegwerfen, den Bruder wieder an den Tisch bitten und Windbeutel essen b i s  d e r  A r z t kommt.
Was waren die köstlich!






Und das zweite Bild ist für Insider, Nele und Sandra wissen Bescheid!