Freitag, 2. Dezember 2011

Lebkuchen

Ich platze fast vor Stolz, dass ich als Blogger-Neuling bei Zorras kulinarischem Adventskalender mitmachen darf.

Kulinarischer Adventskalender 2011 - Türchen 2

Zwar steuere ich was konventionelles bei, aber diese Lebkuchen sind dermassen lecker und gelingsicher, dass man sie einfach lieben muss. Sie eignen sich auch hervorragend als Geschenk, sie bleiben lange saftig.
Das Schöne an meinem Rezept ist, dass man ohne Backtriebmittel auskommt. Alleine die Eier sorgen für die Lockerheit.
Lebkuchen haben eine lange Geschichte, bereits die alten Ägypter buken sie und verwendeten sie unter anderem als Grabbeigaben. Da Weihnachten damals logischerweise damals noch keine Rolle spielte, gab es Lebkuchen ganzjährig.
Später, im frühen Mittelalter wurden Lebkuchen vorwiegend in Klöstern wegen ihrer langen Haltbarkeit geschätzt. Die Bäcker der Lebkuchen hiessen Lebküchler oder Lebzelter (im Süddeutschen Raum hiessen Lebkuchen "Zelten").
Heute ist er ein klassisches Weihnachtsgebäck in unzähligen Varianten.
Hier ist meine:
500 Gramm Trockenfrüchte ( bei mir Datteln, Feigen und Kirschen) zerkleinern,
400 Gramm gemahlene Haselnüsse,
400 Gramm gehackte Mandeln,
100 Gramm Kokosraspeln,
25 Gramm Speisestärke,
750 Gramm brauner Zucker,
200 Gramm gehackte Schokolade,
Zimt, Nelken, Vanille,
mit  9 Eiern vermengen.


Ein paar Stunden (gerne auch über Nacht) kühl stellen. Dann mit feuchten Händen Kugeln formen und auf Oblaten verteilen.


Bei 175°C ca. 25 Minuten Backen. Abkühlen lassen.

                                                
Anschliessend nach Wunsch mit Puderzucker oder Schokolade glasieren und verzieren.


Ich wünsche Allen eine frohe, besinnliche Weihnachtszeit und danke Zorra herzlich für die Organisation dieses Kalenders!