Freitag, 24. Mai 2013

Pide

In der Türkei esse ich unwahrscheinlich gerne Pide, eine Art türkischer Pizza mit dickem Rand.
Jetzt, da wir einen Holzofen im Garten haben, kann ich mir den Genuss sooft das Wetter es zulässt und ich es will gönnen.
Mit diesem Teig, den ich länglich auswalle, mit Käse und Kräutern (hier Bärlauch) bestreue und die Ecken einschlage.



Und so ein Holzofen-gebackenes Brot schmeckt schon nochmal Klassen besser.



Übrigens war Sandra die Erste, die ein Brot in unserem Ofen gebacken hat. Und Sandra, es stimmt, wir habe tatsächlich einfach die Glut zu früh aus dem Weg gerräumt. Bei den Pide hat es jetzt hervorragend geklappt.


Jetzt fehlt nur noch das Wetter zum Brot......

Dienstag, 21. Mai 2013

Für die Extraportion Milch

Diesen Kuchen habe ich mal wieder bei meinem GrossGrossCousin Manuel gemopst. Er macht mir oft den Mund bei Facebook wässrig und diesen Kuchen hat sich meine Tochter gewünscht. Wir haben das Rezept vereineinhalbfacht, weil wir einen grossen Kuchen zum Verschenken und einen kleinen zum Selbernaschen gebacken haben.
Und obwohl ich überhaupt kein "Kinderriegel"-Fan bin, hat mir dieser Kuchen ausgezeichnet geschmeckt. Das Rezept findet Ihr hier.
Manu, danke! Den hab ich nicht das letzte Mal gemacht!



Samstag, 18. Mai 2013

Schnelle Semmelchen

Ruckzuck gemacht und fein sind diese schnellen, hübschen Semmel.
Neu war für mich die Methode, die Hefe ins Mehl zu krümeln, hat aber bestens funktioniert.
Einen Würfel Hefe in
500 Gramm Mehl reiben,
350 ml Wasser und 10 Gramm Salz zugeben, verkneten.
Eine halbe Stunde gehen lassen, erneut verkneten, rund wirken und nochmals eine halbe Stunde abgedeckt gehen lassen.
Den Ofen auf 250 °C Ober/Unterhitze vorheizen.
Von dem Teigballen mit einer Teigkarte kleine Stücke "abschneiden", sodass kleine Dreiecke entstehen.
Die Schnittflächen kann man in Sesam, Mohn, Sonnenblumen-und Kürbiskerne oder auch geriebenen Käse tupfen, das sieht nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch lecker und macht den Brotkorb schön bunt.
In den Ofen geben und dabeibleiben, die Semmel werden schnell fertig.



Einen Guten!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Australien?

...was mir zu Australien einfällt....?! Känguruhs, Koalas, Crocodile Dundee, hoher Sonnenschutzfaktor.....dafür, dass ich als Kind immer behauptet habe, mal nach Australien zu ziehen, wenn ich gross wäre, oder zumindest in die Schweiz, habe ich von dem Land eine geradezu erstaunliche Nicht-Ahnung. Es ist weit weg, der Flug dauert gefühlte Wochen, und ich will da immer noch gern hin, sobald das beamen mal erfunden werden würde. (Das mit Australien und/oder der Schweiz stimmt wirklich, als Kind gab es für mich nur diese beiden Länder, die zum Leben in Frage kämen)
Und nun veranstaltet die Beste unter den Guten, meine liebe Zorra ausgerechnet einen Australien Event, und ich bin ein Nixwisser.
Da fällt mir doch heute bei einem akuten Süsshunger ein Kochbuch in die Hand, von Donna Hay, von mir gekauft wegen der (Achtung, Insiderscherz:) tollen Fotos.
Und da ist ein Joghurt drin, der mich anlacht.
Fix ein paar Mandeln gehäutet (Mandeln mit heissem Wasser übergiessen und kurz stehenlassen, dann aus der Haut drücken), grob gehackt und in einer Pfanne auf mittlerer Hitze leicht anrösten. Einen Schluck Ahornsirup und etwas gemahlene Vanille dazugeben. Vom Herd nehmen und über schönen, dicken, fetten Joghurt geben.
Schnellschnell an den Pool, Sonne tanken und von fernen Ländern träumen.




Ums nochmal zusammenzufassen wurde ein Allgäuer Joghurt mit kanadischem Ahornsirup und Mandeln mir unbekannter Herkunft zu einem Australien-Event-Gericht aufgepimpt. Und ich hab dabei die ganze Zeit an Känguruhs gedacht!

Montag, 13. Mai 2013

Muttertagskuchen

Ich hoffe, alle Mütter unter uns hatten einen schönen Muttertag? Mit braven Kindern und Blümchen undsoweiter?
Mein Muttertag war schön, liebe Worte und eine schöne Kaffeetafel. Für die habe ich allerdings selber gesorgt, ich backe ja unheimlich gerne.
Ein Rezept in der essen&trinken hat es mir angetan. Das Ergebnis war gut, allerdings kam mir die Füllung gleich etwas viel vor.....und ich war auch am Zweifeln, ob die Standfestigkeit...
aber erstmal zum Rezept:
130 Gramm Butter mit
100 Gramm Zucker schaumig schlagen, nach und nach
4 Eigelbe und
4 EL Milch unterrühren.
140 Gramm Mehl mit
1TL Backpulver  vermischen und unter die Ei/Butter/Zuckermischung rühren.
Auf zwei gefettete Backformen à 26cm verteilen und mit einer Teigkarte glattstreichen.

 4 Eiweisse steif schlagen, nach und nach
120 Gramm Zucker einrieseln lassen.Die Baisermasse auf beide Formen gleich verteilen und jeweils
25 Gramm Mandelblättchen darübergeben.

Im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 35-40 Minuten backen.
In meinem Ofen geht das gleichzeitig, da ich ein breiteres Modell habe. Im Rezept steht, dass man sie nacheinander backen soll, was ich für kaum realisierbar halte. Rührteig und Baiser stehen lassen kann der Masse nicht zuträglich sein, den Teig nacheinander zuzubereiten ist unwahrscheinlich viel Aufwand. Nun gut. Bei mir gehts ja auf einen Schwung.
Während die Böden also backen bereitet man die Füllung zu:
500 Gramm Rhabarber (ich habe 250 Gramm Erdbeeren und nur 250 Gramm Rhabarber genommen)
mit 120 ml Holundersirup (ich hatte nur Zitronensirup) und
60 Gramm Zucker aufkochen lassen, bis der Rhabarber zerfällt. Das dauert ca. 5 Minuten.
Pürrieren.
3EL Stärke mit wenig Wasser vermischen, ins Kompott geben und erneut aufkochen lassen.
Das Kompott muss nun komplett abkühlen. Die Böden sind auch fertig, jetzt dürfen sie in der Form eine Stunde auskühlen. Hernach rauslösen, einen in 8-12 Stücke schneiden.
500 ml Sahne mit 2 Packungen Sahnesteif steif schlagen und das abgekühlte Kompott unterrühren.
Ab jetzt wurde ich stutzig....das war einfach viel!! Und ich ärgerte mich, dass ich nicht schon vorher irgendwo Gelatine eingebaut habe.
Erst wollte ich einen Teil der Masse einfach als Dessert hernehmen und den Kuchen nur mit der Hälfte bestreichen, aber dann beschloss ich, dass die sich bei essen&trinken ja was dabei gedacht haben.
Also: Tortenring um das Ding, unteren Boden hinein, Fülle drauf, geteilter Boden drauf.
Kalt stellen.
Ich habe ihn über Nacht kühl gestellt.
Am  Muttertag den Ringe abgezogen und Gottseidank gleich das Foto gemacht, denn danach machte sich die Füllung selbstständig.....schön sah er angeschnitten nicht mehr aus, aber er war sehr, sehr lecker! Eine Art Bienenstich, irgendwie.
Ich würde beim nächsten Mal die Fülle mit Gelatine stabilisieren, und die Baisermasse nur auf einen der beiden Böden geben.
Oder anfrieren.
So oder so, zum Nachahmen empfohlen, aber nur MIT Gelatine. Hier die Vorher-Nachher Fotos:



Eieieieieiei.